Warum Israel? Grundkurs
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Die Bedeutung der Erwählung Israels
(Zusammenfassung des Einführungsreferates von Pastor Helmuth Eiwen beim Israelkongress in Stockerau vom 1.-3.Mai 2009)
a) Worum geht es eigentlich in diesem Israelkongress?
Mit Nachdruck möchte ich am Anfang dieses Kongresses sagen: Es geht um Jesus, den Gekreuzigten, den Auferstandenen, der zum Himmel gefahren ist, der zur Rechten Gottes sitzt und wiederkommen wird. Es geht um seinen Namen, dass er erhöht wird. Es geht um seine Gegenwart und darum, dass wir ihm begegnen. Es geht um Gott, den Vater Jesu Christi und um den Heiligen Geist, den er gesandt hat. Darum möchte ich mit aller Klarheit betonen: Wir predigen nicht Israel, sondern Jesus. Wir predigen vom Vater, der in Jesus zum Heil der ganzen Welt gehandelt hat.
Aber wenn wir vom Vater, dem einen einzigen Gott dieses Universums, reden, müssen wir unweigerlich auch von Israel reden.
Von Dina Porat
Im Januar 1904 wurde Binyamin Ze’ev (Theodor) Herzl zu einer Audienz bei Papst Pius X. empfangen. Auf seine Bitte, guten Willen gegenüber den Bestrebungen der zionistischen Bewegung an den Tag zu legen und die schlimme Bedrängnis anzuerkennen, der die Juden unterworfen waren, antwortete der Papst: „Die Juden haben unseren Herrn nicht anerkannt, und darum können wir das jüdische Volk nicht anerkennen.“ Der Papst war erschüttert von der Idee zu hören, dass Jerusalem in die Hände der Juden zurückgelangen sollte, und versicherte für den Fall, dass sie sich im Land Israel ansiedeln sollten: „Wir werden Kirchen und Klöster bauen, um alle zu taufen.“