Warum Israel? Grundkurs


Unsere Jugendbewegung


Gebetsbrief


Videos: Über unsere Arbeit


Vorträge bei Konferenzen


Zeitung


Deutscher Webshop


Internationaler Webshop

Ein Segen für die Nationen

Die Gegenwart der Juden unter den Nationen der Welt während der vergangenen 2000 Jahre war für die nichtjüdischen Völker ein Segen. Bevor die heidnischen Nationen zu Jesus kamen, waren sie sogar ohne Gott. Paulus sagt in Epheser 2, 11 und 12 :
„ … Darum denkt daran, dass ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind, dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt …“

Obwohl die Juden weniger als ein Prozent der Weltbevölkerung darstellen, sind ungefähr 20% bis 25% all derer, die einen Nobelpreis gewinnen, Juden. Ihre Errungenschaften auf unterschiedlichsten Gebieten der Wissenschaft und Kunst waren und sind noch immer ein Segen für die Welt. Und ihre Rolle ist noch nicht beendet. Eines Tages wird von Jerusalem ein Friedensstrom fließen und die ganze Erde bedecken. Dann werden die Völker nicht mehr lernen Kriege zu führen (siehe Micha 4,3). Um sie für diese glorreiche Zukunft vorzubereiten, bringt der Herr Sein jüdisches Volk zurück ins Verheißene Land. Zuerst kommt Israels nationale Wiederherstellung, dann die geistliche. Hesekiel sagt:
“ … Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein“(Hes 36,25-28)

Und Jesaja 66, 19 bis 24 fügt dem am Ende seiner Prophezeiungen noch hinzu:
„ … Ich will ein Zeichen unter ihnen aufrichten und einige von ihnen, die errettet sind, zu den Völkern senden, nach Tarsis, nach Put und Lud, nach Meschech und Rosch, nach Tubal und Jawan und zu den fernen Inseln, wo man nichts von mir gehört hat und die meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie sollen meine Herrlichkeit unter den Völkern verkündigen. Und sie werden alle eure Brüder aus allen Völkern herbringen dem Herrn zum Weihegeschenk auf Rossen und Wagen, in Sänften, auf Maultieren und Kamelen, “ sagt der Herr. „Sie werden sie bringen, wie die Israeliten ihre Erntegaben in reinen Gefäßen zum Tempel des Herrn bringen. Und ich will auch aus ihnen Priester und Leviten nehmen“, spricht der Herr. „Wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand haben“, spricht der Herr, „so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben. Von einem Neumond zum nächsten, von einem Sabbat zum anderen werden all die Menschen kommen, um sich vor mir zu beugen und anzubeten“, spricht der Herr, „und sie werden hinausgehen und die toten Körper derer ansehen, die gegen mich rebelliert haben; denn deren Wurm wird nicht sterben, noch wird ihr Feuer verlöschen, und sie werden allen Menschen ein Gräuel sein …“

Der Herr hat noch große Pläne für das jüdische Volk, für Israel und für Jerusalem. Es kann sein, dass die Mächte der Finsternis das besser wissen als viele Theologen, und dass sie deshalb jeden nur denkbaren Trick versuchen, um Gott davon abzuhalten, das geschehen zu lassen, weil sie verstehen, dass ihre Rolle beendet sein wird, wenn Gott Erfolg hat. Das sollte uns sehr vorsichtig machen – wenigstens, was die Art betrifft, wie wir mit Israel und dem jüdischen Volk umgehen, auch in unserer Kritik und sonstigen Verhaltensweisen. Sie sind Sein Volk und sie leben in Seinem Land, das Er ihnen versprach und gab. Es ist der Anfang, das Vorspiel zur Erlösung der Welt. Israel zieht hin zu seiner Ruhe. Ehe diese Ruhe aber wirklich da ist, wird noch eine ganze Menge geschehen müssen, und vieles davon wird sehr unerfreulich sein. Aber der „Beginn der Erlösung“, wie die Rabbiner es nennen, die Neugründung eines jüdischen Staates und die Rückkehr des jüdischen Volkes nach Israel, hat angefangen, und dieser Prozess lässt sich nicht mehr umkehren. Der Prophet Amos sagt:
„Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, dass sie nicht mehr aus ihrem Land ausgerottet werden, das Ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein Gott.“ (Amos 9;15)

Und eines Tages wird Jesus auf dem Thron Davids sitzen und als König der Könige, als Herr der Herren und als Israels Messias mitten unter Jakob (= Israel) regieren, und Sein Königreich wird kein Ende haben, wie der Engel Gabriel Seiner jüdischen Mutter Maria in Lukas 1, 31 bis 33 versprach:
„Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.“

So sind Israel und Jerusalem tatsächlich ein Zeichen der Hoffnung, welches auf das Kommen des Herrn hindeutet. Diese Welt wird nicht enden in totaler Verschmutzung und Verwüstung und Zerstrahlung durch A(tomare), B(akteriologische) oder C(hemische) Waffen, sie bewegt sich aber vorwärts in Richtung auf das Königtum und das Kommen des Königs der Könige und die Erneuerung aller Dinge. Noch sind wir nicht dort angekommen. Aber der Herr lenkt die Geschichte, und wir haben Wendepunkte hinter uns, von denen es keine Umkehr mehr gibt. Zwar mag vor uns noch Finsternis liegen, aber die Sonne der Gerechtigkeit wird eines Tages in all Ihrer Herrlichkeit erstrahlen. Eines Tages wird sich jedes Knie beugen und jede Zunge wird bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist.

Pfarrer Willem J.J. Glashouwer
(Ins Deutsche übertragen von Christfried Battenberg)