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An der Seite Israels: Maria Winklbauer                                                                                                       <<
Wie alles begann...
Die Liebe zu Israel und zum jüdischen Volk begann für Maria und Günther Winklbauer bereits vor dem Jahr 1992. Burgi Ortwein, Miglied der christlichen "Chajim Gemeinde" (früher CZL), ermutigte Maria zu einem praktischen Dienst für das jüdische Volk und vermittelte die Adresse einer jüdischen Gemeinde in Subotica im ehemaligen Jugoslawien (heute Serbien). Günther und Maria nahmen brieflich Kontakt mit den Gemeindeleitern auf und unternahmen im Oktober 1992 ihre erste humanitäre Reise. Die Gemeinde in Subotica bestand aus ca. 200 vorwiegend älteren Mitgliedern. Damals tobte ein schrecklicher Krieg in Jugoslawien und ein Embargo brachte auch dieser Gemeinde fürchterliche Not.

Durch viele Besuche und einen Gegenbesuch, entstand eine sehr herzliche Beziehung, die an Hand eines regen Briefwechsels berührend dokumentiert ist. Nach Ende des Krieges begann eine Abwanderung und Auflösung der Gemeinde in Subotica. Maria und Günther beendeten ihren Sozialdienst und starteten stattdessen ein neues Projekt mit der Organisation von "Schabbat-Nachmittagen".
14-tägig (an Samstagen) organisieren seitdem Maria und Günther Winklbauer Kuchen- und Tortenspenden, die gemeinsam mit Brigitte und Franz Winter im Begegnungsraum der Rhema Gemeinschaft serviert werden. Mit dem Erlös dieser Nachmittage wird die Einwanderung von Juden in Israel finanziell unterstützt. Die Einnahmen werden der jüdischen Organisation Keren Hajesod zur Verfügung gestellt. Keren Hajesod fördert neben der Alijah (= Einwanderung von Juden in Israel) verschiedenste soziale Projekte in Israel.

Im Jahr 1996 organisierte Maria den ersten Barmherzigkeitsdienst in einem Altenheim in Jerusalem. Ein kleines Team, bestehend aus Maria, Gertraud Hoheneder und Elisabeth Leitner, arbeitete zwei Wochen lang im Elternwohnheim Neveh Simcha im Stadtteil Kiryat Mattersdorf im Norden Jerusalems. Aus diesen Anfängen entwickelte sich ein mittlerweile größeres Projekt, das seither jährlich wiederholt wird. Seit dem Jahr 2007 werden vier Altenheime betreut. ( www.rhema.at)

Besuchsdienst in Israel im Juli 2008: Maria erzählt...
„Wie schon seit 12 Jahren starteten wir (diesmal waren wir 7 dynamische Frauen) in Richtung Israel! Wir verbrachten eine sehr angenehme aber doch intensive Zeit in den Altenheimen in Tel Aviv und Jerusalem.
Die Wiedersehensfreude bei den Heimbewohnern war groß! Bei den Besuchen, die wir in verschiedenen Orten im Land machten, erlebten wir immer wieder eine unbeschreibliche Freundlichkeit und Gastfreundschaft!
Das war sehr aufbauend.
Viel Zeit verbrachten wir mit persönlichen Gesprächen, die manchmal sehr tief gingen und äußerst bewegend waren, da sie Erlebtes aus der Vergangenheit betrafen.
Wir konnten aber auch miteinander sehr viel lachen!
Wichtig sind uns besonders die Menschen, die in Europa unsägliches Leid mitgemacht haben. Wir wollen ihnen zeigen, daß es Österreicher gibt, die an ihrer Seite stehen.Es soll ganz einfach ein Trost für sie sein!“

Maria Winklbauer